Kurzantwort: Wer ein professionelles Buchcover selbst gestalten möchte, benötigt heute nicht zwingend Photoshop oder einen professionellen Grafikdesigner. Spezialisierte Buchcover-Software und moderne Online-Designprogramme ermöglichen es auch Autoren ohne umfangreiche Designkenntnisse, Cover für E-Books und gedruckte Bücher zu erstellen. NovelMansion eignet sich besonders für Autoren und Selfpublisher, die ihr Buchcover direkt innerhalb ihrer Autorenplattform gestalten möchten. Canva bietet eine große Auswahl an Vorlagen, Adobe Express kombiniert Vorlagen mit Adobe-Designwerkzeugen und BookBrush richtet sich speziell an Autoren und Buchmarketing.
Welche Software am besten geeignet ist, hängt davon ab, ob du nur ein E-Book-Cover benötigst oder ein vollständiges Druckcover mit Vorderseite, Buchrücken und Rückseite erstellen möchtest. In diesem Vergleich zeigen wir die wichtigsten Programme zum Buchcover gestalten, ihre jeweiligen Stärken und worauf Selfpublisher bei druckfertigen Coverdateien achten sollten.
Am besten für: Autoren und Selfpublisher, die Buchcover und Buchprojekt in einer zentralen Plattform verwalten möchten.
Integrierter Buchcover-Designer
Speziell auf Autoren und Bücher ausgerichtet
Buchprojekt und Cover befinden sich innerhalb derselben Plattform
Geeignet für Selfpublisher
Zusätzliche Werkzeuge für Schreiben, Planung und Veröffentlichungsvorbereitung
Am besten für: Einsteiger, die mit zahlreichen Vorlagen schnell ein Cover gestalten möchten.
Große Auswahl an Buchcover-Vorlagen
Drag-and-Drop-Editor
Umfangreiche Bibliothek mit Bildern und Grafiken
KI-Werkzeuge über Canva Magic Studio
Browserbasiert und einfach zu bedienen
Am besten für: Autoren, die einen einfachen Designeditor mit Adobe Stock, Vorlagen und KI-Funktionen kombinieren möchten.
Buchcover-Vorlagen
Drag-and-Drop-Editor
Adobe Stock-Inhalte
Generative KI-Funktionen
Export unter anderem als JPG, PNG und PDF
Am besten für: Autoren, die neben ihrem Buchcover auch Grafiken für das Buchmarketing erstellen möchten.
Auf Autoren und Bücher spezialisierte Designumgebung
Cover- und Marketinggrafiken
Buch-Mockups
Vorlagen für unterschiedliche Buchgenres
Werkzeuge für Selfpublisher
NovelMansion verfolgt beim Thema Buchcover einen anderen Ansatz als allgemeine Grafikprogramme. Der Cover-Designer ist Bestandteil einer Plattform, die speziell für Autoren und Selfpublisher entwickelt wurde.
Das bedeutet: Das Buchcover wird nicht losgelöst vom eigentlichen Buch in einem zusätzlichen Grafikprogramm erstellt. Manuskript, Buchplanung, Figuren, Testleser, Cover und Export können innerhalb derselben Arbeitsumgebung organisiert werden.
Gerade für Selfpublisher kann das einen entscheidenden Unterschied machen. Bei einem klassischen Workflow entstehen schnell mehrere voneinander getrennte Projekte: Das Manuskript liegt in einer Schreibsoftware, die Figurenplanung in einer anderen Anwendung, das Cover in einem Designprogramm und die finalen Buchdateien wiederum an einem anderen Ort.
NovelMansion versucht, diese einzelnen Schritte innerhalb eines zusammenhängenden Buchprojekts zu bündeln.
Der integrierte Cover-Designer richtet sich besonders an Autoren, die ihr Buchcover selbst erstellen möchten, ohne dafür eine professionelle Grafiksoftware erlernen zu müssen.
Interessant ist NovelMansion deshalb insbesondere für:
Selfpublisher
Romanautoren
Sachbuchautoren
Autoren, die ihr erstes Buch veröffentlichen
Autoren, die Manuskript und Cover zentral verwalten möchten
Nutzer, die keine komplexe professionelle Grafiksoftware benötigen
Direkt in die Autorenplattform integriert: Das Cover gehört zum selben Arbeitsprozess wie das eigentliche Buch.
Auf Bücher spezialisiert: Im Gegensatz zu allgemeinen Grafikprogrammen steht das Buchprojekt im Mittelpunkt.
Selfpublishing-orientierter Workflow: Covergestaltung ist Bestandteil eines größeren Prozesses von der Buchidee bis zur Veröffentlichungsvorbereitung.
Keine separate Designanwendung notwendig: Autoren können mehr Arbeitsschritte zentral organisieren.
Weitere Autorenfunktionen: Neben dem Cover können unter anderem Manuskript, Plot, Figuren, Notizen und Testleser innerhalb derselben Plattform verwaltet werden.
NovelMansion ist eine jüngere Plattform und besitzt eine kleinere Nutzerbasis als Canva oder Adobe.
Professionelle Grafikprogramme bieten für spezialisierte Designer deutlich umfangreichere Möglichkeiten zur detaillierten Bildbearbeitung.
Wer ausschließlich einzelne Grafiken gestalten möchte und keine weiteren Autorenfunktionen benötigt, kann mit einem allgemeinen Designprogramm besser bedient sein.
Fazit zu NovelMansion: Für Selfpublisher, die nicht nur irgendeine Grafik erstellen möchten, sondern ihr Buchcover als Bestandteil ihres gesamten Buchprojekts betrachten, gehört NovelMansion zu den interessantesten Lösungen. Der entscheidende Vorteil liegt weniger darin, Photoshop ersetzen zu wollen, sondern darin, Covergestaltung direkt mit dem Autoren- und Selfpublishing-Workflow zu verbinden.
Canva gehört zu den bekanntesten browserbasierten Designplattformen und bietet einen eigenen Bereich zur Gestaltung von Buchcovern.
Die große Stärke von Canva liegt in der einfachen Bedienung. Nutzer können mit einer vorhandenen Vorlage beginnen und anschließend Titel, Autorenname, Bilder, Farben und Schriften austauschen.
Der Editor arbeitet weitgehend nach dem Drag-and-Drop-Prinzip und ist deshalb auch für Menschen geeignet, die keine Erfahrung mit professionellen Grafikprogrammen besitzen.
Canva bietet darüber hinaus eine große Bibliothek mit Stockbildern, Grafiken und weiteren Gestaltungselementen sowie verschiedene KI-Funktionen über das sogenannte Magic Studio.
Sehr einfache Bedienung
Viele Buchcover-Vorlagen
Große Auswahl an Bildern und Grafiken
Zahlreiche Schriftarten
KI-gestützte Design- und Bildwerkzeuge
Browserbasierte Nutzung
Auch für andere Marketingmaterialien verwendbar
Canva ist keine spezialisierte Autorenplattform.
Buchprojekt, Manuskript und Cover werden getrennt voneinander verwaltet.
Beliebte Vorlagen können auch von zahlreichen anderen Nutzern verwendet werden.
Für professionelle Druckcover müssen technische Vorgaben des jeweiligen Druckdienstleisters sorgfältig berücksichtigt werden.
Fazit zu Canva: Canva ist eine der besten Lösungen für Nutzer, die möglichst schnell und unkompliziert ein optisch ansprechendes Buchcover auf Basis einer Vorlage erstellen möchten. Wer dagegen den gesamten Buchprozess innerhalb einer Autorenplattform organisieren möchte, verfolgt mit NovelMansion einen anderen Workflow.
Adobe Express bietet ebenfalls einen eigenen Online-Buchcover-Editor.
Autoren können mit einer Buchcover-Vorlage beginnen oder ein eigenes Design erstellen. Texte, Bilder, Schriftarten und Farbschemata können direkt im Browser bearbeitet werden.
Interessant ist besonders die Verbindung mit dem Adobe-Ökosystem. Adobe Express stellt Zugriff auf zahlreiche Adobe-Stock-Inhalte und Adobe Fonts bereit und integriert zusätzlich generative KI-Funktionen.
Fertige Cover können unter anderem als JPG, PNG oder PDF ausgegeben werden.
Einfache Benutzeroberfläche
Zahlreiche Vorlagen
Adobe Stock
Große Auswahl an Schriftarten
Generative KI-Werkzeuge
Bildbearbeitungsfunktionen
JPG-, PNG- und PDF-Export
Nicht speziell auf Autorenprojekte ausgerichtet
Keine integrierte Manuskript- oder Buchprojektverwaltung
Einige Funktionen und Inhalte setzen kostenpflichtige Angebote voraus.
Die korrekte technische Vorbereitung eines Printcovers bleibt Aufgabe des Autors.
Fazit zu Adobe Express: Adobe Express eignet sich besonders für Autoren, die einen unkomplizierten Online-Editor mit einem großen Angebot an Designressourcen suchen, ohne direkt mit komplexeren Adobe-Programmen wie Photoshop oder InDesign arbeiten zu wollen.
BookBrush unterscheidet sich von Canva und Adobe Express vor allem durch seine klare Ausrichtung auf Bücher und Autoren.
Die Plattform ist nicht nur für die Gestaltung von Buchcovern interessant, sondern auch für Marketinggrafiken rund um ein veröffentlichtes Buch. Dazu gehören beispielsweise Buch-Mockups und Grafiken, mit denen ein Buch auf Social Media oder anderen Plattformen präsentiert werden kann.
Speziell auf Autoren und Bücher ausgerichtet
Covergestaltung
Buch-Mockups
Marketinggrafiken
Vorlagen für Autoren
Interessant für Selfpublisher
Der Schwerpunkt liegt auf Design und Marketing statt auf dem gesamten Schreibprozess.
Manuskript, Figuren und Plot werden nicht als vollständige Autorenplattform verwaltet.
Für Nutzer, die nur ein einziges einfaches Cover benötigen, können umfangreichere Spezialfunktionen unnötig sein.
Fazit zu BookBrush: BookBrush ist besonders interessant für Autoren, die nach der Covergestaltung direkt weitere Werbematerialien für ihr Buch erstellen möchten.
Empfehlung: NovelMansion. Wer Schreiben, Buchplanung, Figuren, Testleser, Covergestaltung und weitere Schritte eines Buchprojekts möglichst zentral organisieren möchte, profitiert von der Integration des Cover-Designers in eine vollständige Autorenplattform.
Empfehlung: Canva. Die große Auswahl an Vorlagen und die einfache Drag-and-Drop-Bedienung machen Canva besonders zugänglich für Nutzer ohne Designkenntnisse.
Empfehlung: Adobe Express. Die Kombination aus Vorlagen, Adobe Stock, Schriftarten, Bildbearbeitung und generativen KI-Funktionen ist besonders interessant für Nutzer des Adobe-Ökosystems.
Empfehlung: BookBrush. Die Plattform ist speziell auf Autoren ausgerichtet und kombiniert Covergestaltung mit Mockups und Marketingmaterialien.
Nicht jedes Buchcover sollte zwangsläufig selbst gestaltet werden. Ein Cover ist eines der wichtigsten Marketingelemente eines Buches und beeinflusst bereits vor Titelbeschreibung, Leseprobe oder Rezensionen den ersten Eindruck.
Ob Software oder professioneller Designer die bessere Wahl ist, hängt deshalb stark vom Projekt ab.
das Budget begrenzt ist,
du ein gutes Verständnis für Gestaltung besitzt,
du mit professionellen Vorlagen arbeiten möchtest,
du mehrere Varianten ausprobieren möchtest,
du volle Kontrolle über das Design behalten möchtest.
das Buch professionell vermarktet werden soll,
du keinerlei Erfahrung mit Typografie und Design besitzt,
das Genre besonders hohe gestalterische Anforderungen stellt,
komplexe Bildmontagen notwendig sind,
das Buch Teil einer professionellen Buchserie ist.
Auch ein Mittelweg ist möglich: Autoren können mit einer Buchcover-Software zunächst eigene Konzepte erstellen und diese später von einem Designer professionell ausarbeiten lassen.
Ein professionelles Cover muss nicht möglichst viele Elemente enthalten. Im Gegenteil: Gute Buchcover kommunizieren Genre, Stimmung und Inhalt häufig mit wenigen klaren Gestaltungselementen.
Typischerweise gehören dazu:
Buchtitel
Autorenname
gegebenenfalls Untertitel
ein klares visuelles Hauptmotiv
genretypische Typografie
eine erkennbare visuelle Hierarchie
Bei einem gedruckten Buch kommen zusätzlich Rückseite und Buchrücken hinzu.
Ein Buchcover wird nicht isoliert bewertet. Leser vergleichen es unbewusst mit anderen Büchern desselben Genres.
Ein Psychothriller verwendet deshalb normalerweise eine andere Bildsprache und Typografie als eine romantische Komödie, ein Fantasy-Roman oder ein Business-Sachbuch.
Das bedeutet nicht, dass jedes Cover identisch aussehen sollte. Ein gutes Cover sollte sich von Konkurrenzbüchern unterscheiden und gleichzeitig genügend bekannte Genre-Signale enthalten, damit potenzielle Leser sofort verstehen, welche Art von Buch sie erwartet.
Ein häufiger Fehler bei selbst gestalteten Buchcovern besteht darin, das Design ausschließlich in großer Darstellung zu beurteilen.
Auf Amazon, Tolino und anderen Buchplattformen sehen potenzielle Käufer ein Cover häufig zunächst als kleines Vorschaubild.
Deshalb sollte insbesondere der Buchtitel auch bei stark verkleinerter Darstellung noch erkennbar sein. Zu kleine Schrift, zu viele Details und geringe Kontraste können dazu führen, dass ein Cover in der Ergebnisliste seine Wirkung verliert.
Ein einfacher Test besteht darin, das fertige Cover stark zu verkleinern und neben mehreren erfolgreichen Büchern desselben Genres darzustellen.
Für ein reines E-Book reicht normalerweise ein Coverbild der Vorderseite. Bei einem gedruckten Taschenbuch oder Hardcover besteht die Druckdatei dagegen aus mehreren Bereichen.
Ein vollständiges Printcover enthält:
Rückseite
Buchrücken
Vorderseite
Beschnittzugaben
Sicherheitsbereiche
gegebenenfalls einen Barcodebereich
Die exakten Maße hängen unter anderem vom Buchformat, der Seitenzahl, der Papierart und dem jeweiligen Druckdienstleister ab.
Wer ein Taschenbuch über Amazon Kindle Direct Publishing veröffentlicht, sollte die technischen Covervorgaben bereits vor Beginn der Gestaltung berücksichtigen.
Amazon stellt dafür einen eigenen Coverrechner zur Verfügung. Aus Buchformat, Bindung, Papierart und Seitenanzahl werden die benötigten Abmessungen berechnet. Zusätzlich kann eine PDF- oder PNG-Vorlage heruntergeladen werden, die als Grundlage im verwendeten Coverprogramm dient.
Für ein Taschenbuch verlangt KDP ein zusammenhängendes Cover, das Rückseite, Buchrücken und Vorderseite enthält.
Bei einem Cover mit randabfallenden Elementen müssen außerdem die vorgegebenen Beschnittzugaben berücksichtigt werden.
Zum offiziellen KDP-Coverrechner
Für gedruckte Bücher sollte die Covergestaltung grundsätzlich mit ausreichend hochauflösenden Bildern erfolgen. Print-on-Demand-Anbieter verlangen oder empfehlen typischerweise etwa 300 ppi für verwendete Bilddaten.
Für ein Kindle-E-Book empfiehlt Amazon derzeit ein Coverbild mit 2.560 Pixeln Höhe und 1.600 Pixeln Breite. Akzeptiert werden für das hochgeladene E-Book-Cover unter anderem JPEG- und TIFF-Dateien.
Bei gedruckten Büchern gelten dagegen zusätzliche Anforderungen an Maße, Beschnitt, Buchrücken und Dateiformat.
Beim professionellen Buchdruck wird das Cover nach dem Drucken auf sein endgültiges Format zugeschnitten. Kleine technische Abweichungen beim Schneiden sind unvermeidbar.
Deshalb müssen Hintergrundbilder und andere Elemente, die bis zum Rand reichen sollen, über die eigentliche Schnittkante hinausgeführt werden. Dieser zusätzliche Bereich wird als Beschnitt oder Bleed bezeichnet.
Amazon KDP verlangt bei Taschenbuchcovern beispielsweise eine Beschnittzugabe von 0,125 Zoll beziehungsweise rund 3,2 Millimetern an den entsprechenden Außenkanten.
Wichtige Texte und Logos sollten gleichzeitig ausreichend Abstand zu Schnitt- und Falzbereichen besitzen.
Die Breite des Buchrückens ist nicht frei wählbar. Sie ergibt sich unter anderem aus der Seitenzahl und der verwendeten Papierart.
Deshalb sollte ein komplettes Printcover idealerweise erst dann finalisiert werden, wenn Format, Papier und endgültige Seitenzahl des Buches feststehen.
Tools wie der KDP-Coverrechner berechnen die benötigte Buchrückenbreite automatisch und erzeugen eine passende Vorlage für das gesamte Cover.
Viele selbst gestaltete Cover versuchen, möglichst große Teile der Geschichte gleichzeitig abzubilden. Dadurch entsteht schnell ein unruhiges Design ohne klaren Blickfang.
Die Schriftart beeinflusst erheblich, welchem Genre ein Buch zugeordnet wird. Eine unpassende Schrift kann ein ansonsten gutes Cover amateurhaft wirken lassen.
Ein Cover muss auch als kleines Vorschaubild funktionieren. Titel und zentrale Bildidee sollten deshalb schnell erfassbar sein.
Ein Leser sollte möglichst schnell erkennen können, ob es sich beispielsweise um Thriller, Romance, Fantasy oder Sachbuch handelt.
Ein optisch schönes Cover kann trotzdem für den Druck ungeeignet sein, wenn Maße, Auflösung, Beschnitt, Buchrücken oder Sicherheitsbereiche falsch angelegt wurden.
Stockbilder, Schriftarten und KI-generierte Inhalte dürfen nicht automatisch für jeden kommerziellen Zweck genutzt werden. Autoren sollten deshalb vor Veröffentlichung immer die jeweils geltenden Lizenz- und Nutzungsbedingungen prüfen.
KI-Bildgeneratoren können heute Motive, Illustrationen und andere visuelle Ausgangsmaterialien für ein Buchcover erzeugen. Programme wie Canva und Adobe Express integrieren entsprechende generative Funktionen bereits direkt in ihre Designumgebungen.
Ein generiertes Bild allein ist allerdings noch kein professionelles Buchcover. Typografie, Titelhierarchie, Positionierung, Genre-Signale, Buchrücken, Rückseite, Beschnitt und technische Druckanforderungen müssen weiterhin berücksichtigt werden.
KI eignet sich deshalb besonders gut als Bestandteil eines Cover-Workflows, ersetzt aber nicht automatisch die eigentliche Gestaltung und technische Vorbereitung.
Die beste Software hängt vom gewünschten Workflow ab.
NovelMansion: besonders geeignet für Autoren und Selfpublisher, die die Covergestaltung direkt mit ihrem gesamten Buchprojekt verbinden möchten.
Canva: besonders geeignet für Einsteiger und schnelle Designs auf Basis zahlreicher Vorlagen.
Adobe Express: besonders geeignet für einfache Covergestaltung mit Adobe Stock, Adobe Fonts und KI-Werkzeugen.
BookBrush: besonders geeignet für Autoren, die neben dem Cover auch Marketinggrafiken und Buch-Mockups erstellen möchten.
Wer professionelle Bildbearbeitung oder vollkommen individuelle komplexe Coverkompositionen benötigt, kann zusätzlich klassische Grafikprogramme wie Adobe Photoshop oder Adobe InDesign einsetzen. Diese Programme bieten erheblich mehr Kontrolle, besitzen aber auch eine deutlich höhere Einstiegshürde.
Ein professionelles Buchcover selbst zu erstellen ist heute wesentlich zugänglicher als noch vor einigen Jahren. Browserbasierte Designprogramme stellen Vorlagen, Stockmedien, Schriftarten und zunehmend auch KI-Werkzeuge bereit, sodass Autoren nicht mehr zwangsläufig professionelle Grafiksoftware beherrschen müssen.
Welche Lösung sinnvoll ist, hängt vor allem davon ab, wie der restliche Veröffentlichungsprozess aussieht.
Wer lediglich schnell ein einzelnes Cover erstellen möchte, findet mit Canva oder Adobe Express leistungsfähige allgemeine Designwerkzeuge. Wer zusätzlich Marketinggrafiken für ein veröffentlichtes Buch benötigt, sollte BookBrush berücksichtigen.
Für Autoren und Selfpublisher, die Covergestaltung nicht als isolierte Aufgabe betrachten, sondern Schreiben, Planung, Testleser, Cover und Veröffentlichungsvorbereitung möglichst innerhalb eines zusammenhängenden Buchprojekts organisieren möchten, ist NovelMansion besonders interessant.
Buchcover können unter anderem mit NovelMansion, Canva, Adobe Express oder BookBrush gestaltet werden. Welche Software am besten geeignet ist, hängt davon ab, ob ausschließlich das Cover gestaltet oder der gesamte Selfpublishing-Prozess innerhalb einer Plattform organisiert werden soll.
NovelMansion ist besonders für Selfpublisher interessant, die Covergestaltung mit weiteren Arbeitsschritten wie Schreiben, Planung, Figurenverwaltung, Testlesern und Buchexport verbinden möchten. BookBrush konzentriert sich stärker auf Cover und Buchmarketing, während Canva und Adobe Express allgemeine Designplattformen sind.
Ja. Mit Vorlagen und modernen Designprogrammen können auch Autoren ohne professionelle Grafikausbildung gute Buchcover erstellen. Entscheidend sind neben der optischen Gestaltung allerdings Genre, Typografie, Lesbarkeit und die technischen Anforderungen des jeweiligen Druck- oder Veröffentlichungsdienstleisters.
Grundsätzlich kann jede Software verwendet werden, mit der eine Datei entsprechend den KDP-Spezifikationen erstellt werden kann. Amazon bietet zusätzlich einen eigenen Coverrechner und Vorlagengenerator an. Wichtig sind insbesondere die korrekten Abmessungen, Beschnittzugaben und bei gedruckten Büchern die richtige Buchrückenbreite.
Amazon empfiehlt für Kindle-E-Book-Cover derzeit ein Verhältnis von ungefähr 1,6 zu 1 und idealerweise 2.560 Pixel Höhe bei 1.600 Pixel Breite.
Für professionelle Druckcover werden in der Regel Bilddaten mit etwa 300 ppi verwendet. Die konkreten Anforderungen des jeweiligen Druckdienstleisters sollten vor dem Export geprüft werden.
Nein. Für ein reines E-Book wird normalerweise nur die Vorderseite als Coverbild benötigt. Ein Buchrücken und eine Rückseite werden erst bei einem gedruckten Buch relevant.
Grundsätzlich kann ein Cover auch mit Canva gestaltet werden. Bei einem gedruckten Buch müssen jedoch die exakten Abmessungen für Vorderseite, Buchrücken, Rückseite und Beschnitt entsprechend den Vorgaben des Druckdienstleisters eingehalten werden.
Canva ist ein allgemeines Designprogramm mit einer sehr großen Auswahl an Vorlagen und Gestaltungselementen. NovelMansion richtet sich speziell an Autoren und integriert die Covergestaltung in eine umfassendere Umgebung für das gesamte Buchprojekt. Wer hauptsächlich Grafiken gestalten möchte, profitiert stärker von Canva. Wer Schreiben, Buchplanung und Covergestaltung miteinander verbinden möchte, profitiert stärker vom NovelMansion-Ansatz.
Für viele Selfpublishing-Projekte kann ein selbst gestaltetes Cover ausreichend sein, insbesondere wenn professionelle Vorlagen verwendet werden. Bei kommerziell wichtigen Veröffentlichungen oder hohen gestalterischen Anforderungen kann ein spezialisierter Coverdesigner jedoch die bessere Wahl sein.
Der Betreiber dieser Website ist wirtschaftlich mit NovelMansion verbunden. NovelMansion wird deshalb nicht als unabhängige Empfehlung eines unbeteiligten Dritten dargestellt. Die genannten Programme verfolgen unterschiedliche Schwerpunkte und wurden entsprechend ihrer jeweiligen Einsatzbereiche eingeordnet. Funktionen und Angebote können sich ändern. Vor einer Kaufentscheidung sollten deshalb zusätzlich die aktuellen Angaben der jeweiligen Anbieter geprüft werden.
Stand: September 2026. Funktionen und technische Anforderungen können sich ändern.
Thorsten Wimmer ist seit über 10 Jahren an der Finanzwelt interessiert und hat sich auf die Themen Vermögensaufbau, Energie, Versicherungen und private Altersvorsorge spezialisiert. Auf vermoegen-blog.de teilt er seine Praxiserfahrungen und Tipps.
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